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Pressemitteilung (02.03.2020)

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FDP sieht das von der Verwaltung vorgelegte Radwegenetz kritisch

Das seitens der Verwaltung vorgestellte Konzept für ein Radwegenetz in Worms stößt bei den Liberalen auf ein sehr durchwachsenes Echo. Dies ist das Ergebnis einer intensiven Diskussion im Kreisvorstand, so Dr. Jürgen Neureuther.

Begrüßt wird die Planung der Zulaufrouten von den Stadtteilen in die Stadt und deren Asphaltierung. Abgelehnt wird aber insbesondere Planung der Fahrradstraßen Landgrafenstraße und Speyerer Straße.

Nach Ansicht der Wormser FDP ist das „Konzept Fahrradstraße Landgrafenstraße“ überhaupt nicht umsetzbar. Die Kunden bzw. Gäste müssen ihre Ziele dort auch mit dem Auto erreichen können. So befinden sich hier die Speisegaststätte ehemalige „Keller Anna“ (heute Il Giordano), verschiedene Flaschenweingüter sowie ein landwirtschaftliches Unternehmen mit Hofladen. „Sollen die Kunden ihren Kartoffelsack etwa auf dem Leiterwagen nach Hause bringen?“

Des Weiteren würde eine ungesunde Verlagerung des Verkehrs auf die Alzeyer Straße stattfinden, was zu einer erhöhten Belastung dort führen wird, erklärt Dr. Neureuther. Ähnlich sei die Sache im Übrigen in der Speyerer Straße gelagert. Hier würde es zwangsläufig auch zu einer Verlagerung des Verkehrsstromes auf andere Straßen kommen.

Schließlich seien auch die Kosten von mindestens 18 Millionen Euro in Anbetracht der maroden Haushaltslage der Stadt und anderer anstehender wichtiger Sanierungsprojekte kein Pappenstiel, so der Tenor der Liberalen.

Des Weiteren wurde die Stärkung und Sicherung des Wirtschaftsstandortes Worms besprochen. Hier sprach man sich dafür aus, das ehemalige Salamandergelände zuvorderst für Gewerbeansiedlungen bereit zu halten. Auch entlang der neuen Südumgehung Worms bestünde nach Ansicht der FDP noch Raum für die Ansiedlung möglicher High-Tech- und Gewerbeunternehmen.