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Pressemitteilung (04.01.2017)

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Wormser FDP trauert um Karl Weber

Der FDP-Kreisverband und die FDP-Stadtratsfraktion trauern um ihr langjähriges Mitglied Karl Weber, der am 19. Dezember mit 94 Jahren friedlich eingeschlafen ist. Karl Weber hat sich sowohl in seiner beruflichen Tätigkeit als Bauoberamtsrat bei der Landesstraßenverwaltung, der Vorgängerbehörde des heutigen LBM, sowie in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Mitglied des Wormser Stadtrats von 1974 bis 1984 bleibende Verdienste für die Stadt erworben, würdigte der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther die beruflichen und politischen Verdienste des FDP-Urgesteins.

Karl Weber wurde am 22. Mai 1922 in Trier geboren. Mit 18 Jahren meldete er sich als Kriegsfreiwilliger bei der Luftwaffe, wo er als Stukapilot bis Kriegsende diente. Vor seiner beruflichen und politischen Tätigkeit in Worms war Karl Weber in den frühen 60er Jahren in Trier als Fotoreporter u. a. als Pressefotograf für das Sportmagazin „der kicker“ tätig. Schon in der Ausgabe des nächsten Tages fanden seinen Fotos Eingang in die Sportberichterstattung, was dadurch möglich wurde, dass er immer schon zur Halbzeit das Fußballstadion verlies, um die Bilder entwickeln zu können.

Seit 1. März 1969 war Karl Weber Mitglied des FDP-Kreisverbandes Worms. Auf Landesebene brachte er sein Fachwissen im Landesfachausschuss Wirtschaft und Verkehr ein. Nach der Kommunalwahl 1974 zog Karl Weber als Mitglied der dreiköpfigen FDP-Fraktion in den Wormser Stadtrat ein, dessen Mitglied er bis zur Kommunalwahl 1984 blieb. Eines seiner Hauptanliegen war die Verwirklichung der zweiten Rheinbrücke, was er bei noch bester Gesundheit erleben durfte.

Fast 50 Jahre war Karl Weber Mitglied der FDP. Er hat in dieser Zeit alle Höhen und Tiefen der Partei miterlebt. Dabei ist er den Liberalen bis zu seinem Tode immer treu geblieben, würdigte Dr. Neureuther Webers bleibendes Engagement für die Wormser Freien Demokraten.