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FDP: Sperrung der Kreuzung an der Sparkasse auf nach Weihnachten verschieben

„Nach einem überdurchschnittlich heißen und somit eher umsatzarmen Sommer für den Wormser Einzelhandel wird diesem vor dem sehnlichst herbei gesehnten Jahresendspurt nun wohl auch das lukrative Herbst- und Wintergeschäft vermiest werden“, kommentiert der FDP-Kreis- und Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Neureuther die ab Montag in Kraft tretende Sperrung der Kreuzung Kriemhildenstraße/Lutherring vor der Sparkasse Worms. Wenn man seit längerem weiß, dass dieses Bauprojekt ansteht, warum wählt dann die Stadtplanung nicht den Beginn des neuen Jahres als Baubeginn?

Man hätte doch auch ohne Probleme noch drei Monate warten können, um dann nach den Feiertagen Anfang Januar 2019 voll durch zu starten, zeigt sich der Liberale überzeugt. Zumal an allen Baustellen zwischen dem 20. Dezember und dem 6. Januar in der Regel die Arbeit eh ruht.

Jetzt dürfte das selbst seitens der Verwaltung prognostizierte Chaos bereits zum Mantelsonntag, am 28. Oktober eintreten, wenn der Wormser Einzelhandel auf in die Stadt strömende Kaufkraft aus dem Umland hofft. „Ist das das Dankeschön der Stadt an die braven Gewerbesteuerzahler in der Innenstadt“, fragt sich die liberale OB-Kandidatin Ricarda Artelt. An dieser jetzt startenden Vollsperrung sieht Ricarda Artelt ihre These einer fehlenden Strategie der Verwaltungsspitze für die Wormser Innenstadt und den Einzelhandel bestätigt.

Für die Wormser FDP fordert Dr. Neureuther einen beschleunigten Vollzug der Tiefbaumaßnahme durch Arbeiten in Doppelschichten zwischen 7 und 21 Uhr sowie an Samstagen bis 13 Uhr. „Zu häufig ruht bei vielen Tiefbaumaßnahmen bereits freitags um 14 Uhr die Arbeit. Dies darf in diesem Fall keineswegs der Fall sein.“ Außerdem muss das Parkhaus westlich des Bahnhofs für die Dauer der Baumaßnahme an die üblichen innerstädtischen Parkhaustarife angeglichen werden.


9. Oktober 2018

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